Fron-Dienste

Die Frondienste, Fuhr- oder Handfron, waren an herrschaftlichen Gebäuden oder Anlagen, im Feld, in Scheune und Stall, ohne Entlohnung von den Untertanen zu leisten. Speise und Trank musste der Herr reichen.

1822
Fronen musste jeder Bürger bis zum 65. Lebensjahr, außer er sei „presthaft“ oder gesetzlich frei. 4)
Die Obernheimer leisteten zur Hälfte Frondienste an der Herrschaftsmühle in Nusplingen und lieferten Holz, Sand, Stein und Kalch zur Renovierung der Mühle.
1836
Ablösung des zu liefernden Fronholzes zur Mühle nach Nusplingen. 5)
1839
Ablösung der Frondienste in 6 Jahres-Zielern (Raten). 6)
1841
Ablösung der Fuhr- und Handfronen am Schloß Kallenberg und den zugehörigen Gebäuden. 7)

*) Quellen Nachweise